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IQ Landesnetzwerk Berlin

Berlin ist ein Ort für den Dialog der Kulturen: Fast 900.000 Menschen nicht-deutscher Herkunft wohnen in der Hauptstadt, ihr Bevölkerungsanteil liegt über 24 Prozent. Sie stammen aus knapp 200 Staaten und prägen den unverwechselbaren und weltoffenen Charakter der Stadt entscheidend mit.

Diese Vielfalt bedeutet Bereicherung, erfordert aber zugleich Kompetenz und stellt neue Anforderungen an die Gesellschaft. Zum Beispiel in Bezug auf die berufliche Integration von Menschen nicht-deutscher Herkunft, denn der Arbeitsmarkt ist ein zentraler Integrationsmotor. Viele Eingewanderte haben keinen oder keinen anerkannten Berufsabschluss. Das ist einer der Gründe, warum die Arbeitslosenquote unter Migrantinnen und Migranten mehr als doppelt so hoch ist wie die der Berliner ohne Migrationshintergrund. Zu niedrig hingegen sind die Beschäftigungsanteile von Menschen nicht-deutscher Herkunft beispielsweise in öffentlichen Verwaltungen oder an Schulen.

Kurzum: Es besteht Handlungsbedarf, den das IQ Landesnetzwerk Berlin aufgreift. Es ist Teil des deutschlandweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, das eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund erreichen will. Daran arbeitet in jedem Bundesland ein Landesnetzwerk. Sie werden von deutschlandweit agierenden Fachstellen in folgenden Handlungsfeldern unterstützt: Beratung und Qualifizierung, Berufsbezogenes Deutsch, Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung, Migrantenökonomie und Einwanderung.

Das Programm wird in den ersten beiden Handlungsschwerpunkten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Der dritte Handlungsschwerpunkt wird aus Bundesmitteln finanziert.

Strukturell ist das IQ Landesnetzwerk Berlin über die Koordinationsstelle bei der Beauftragten des Senats für Integration und Migration eingebunden. So hat die Koordinierung die Integrationsarbeit in Berlin insgesamt im Blick und damit gute Voraussetzungen für Vernetzungen und Verzahnungen im Sinne des Förderprogramms IQ. Migrantenorganisationen sind dabei Teilprojektträger - Zeichen für umgesetzte Partizipation. Das IQ Landesnetzwerk Berlin arbeitet nicht für, sondern mit Migrantinnen und Migranten. Einen hohen Stellenwert hat auch das Thema Gender Mainstreaming: Ein Bildungsdienstleister konzentriert sich explizit auf Frauen, in diesem Fall auf hoch qualifizierte Migrantinnen. 

Download des Flyers „IQ Landesnetzwerk Berlin“

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Link zu netzwerk-iq.de
Das Förderprogramm “Integration durch Qualifizierung (IQ)” wird gefördert durch:
Logo Bundesministerium für Arbeit und SozialesLogo Europäischer Sozialfonds für DeutschlandLogo Europäische UnionLogo Zusammen.Zukunft.Gestalten.
In Kooperation mit:
Logo Bundesministerium für Bildung und ForschungLogo Bundesagentur für Arbeit